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Was macht ein Umweltschutz-Technischer Assistent (UTA)?

Ein Umweltschutz-Technischer Assistent arbeitet an der Schnittstelle von Produktion und Entsorgung und damit auf einer wirtschaftlich und umweltschutztechnisch wichtigen Position. Er nimmt und untersucht Umweltproben, analysiert Stoffwechselprodukte von Umweltchemikalien in Luft-, Wasser- und Bodenproben, befasst sich mit der sinnvollen Verwendung von Rest- und Wertstoffen, hilft bei der Beratung zur Abfallvermeidung und -verwertung, sorgt für Reduzierung und Beseitigung von Schadstoffen, arbeitet mit bei der Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Umweltschäden und hilft bei der Ausbildung von Ver- und Entsorgern.
Sein Beruf ist dem des Chemisch-Technischen Assistenten ähnlich, enthält jedoch zusätzlich Elemente der Abfallwirtschaft, Wasserwirtschaft, und Umweltanalytik. Typische Arbeitsplätze finden sich in Untersuchungsämtern, Wasserwirtschaftsämtern, in privaten, städtischen oder staatlichen Forschungs-, Untersuchungs- und Kontrolllaboratorien. Er leistet somit einen unentbehrlichen Beitrag zum Umweltschutz!

Wie sieht die Ausbildung zum UTA aus und wie lange dauert sie?

Während der zweijährigen Ausbildung in unserer Schule erhalten die Schüler pro Woche ca. 2 Tage praktischen Unterricht in unseren Labors und 2,5 Tage theoretischen Unterricht.
Angefangen von den ersten Versuchen bis hin zu anspruchsvollen Synthesen und Analysen mit wissenschaftlichen Geräten werden dabei praktische und theoretische Fähigkeiten vermittelt, die man für die Arbeit in der Umweltschutztechnik braucht.
Die Ausbildung endet mit der Prüfung zum staatlich geprüften Umweltschutztechnischen Assistenten.

Wo findet die Ausbildung statt?

Die Ausbildung zum CTA findet hauptsächlich in unseren Schulräumen in der Ludmillastraße in München statt. Dort stehen eigene Labors zur Verfügung, die für die Ausbildung maßgeschneidert sind.
Einen Eindruck der Räumlichkeiten erhält man in der Foto-Galerie.

Welche Voraussetzungen sind nötig, um UTA zu werden?

UTA kann jeder werden, der einen mittleren Bildungsabschluss oder einen mindestens gleichwertigen Abschluss ("Quabi", Realschul-, Wirtschaftsschulabschluss, Oberstufenreife oder Abitur) hat.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Nach einem Jahr Berufspraxis besteht die Möglichkeit der Fortbildung zum staatlich anerkannten Chemietechniker an der Chemieschule Dr. Erwin Elhardt.